Führer zum Gedenkort

Nowy Sącz

Menschen, keine Zahlen
Stiftung der Familie Popiela „Centrum“

Der Gedenkplatz für die Opfer des Holocaust in Nowy Sącz: 11.966 Namen. Nowy Sącz gehört nun zu den Städten mit namentlichem Gedenken, wie Amsterdam, Wien und Paris.

Kurze Geschichte

Die Stiftung der Familie Popiela finanzierte den Bau des Gedenkplatzes für die Opfer des Holocaust in Nowy Sącz. Entworfen hat ihn der Architekt Paweł Kurzeja mit Zuzanna Kurzeja und dem Team von Art Studio. Gebaut hat ihn die Firma Erbet, die Namenstafeln fertigte die Firma Leksan LDM.

Fast 30 Freiwillige arbeiteten an der Namensliste. Historiker des Projekts waren Artur Franczak, der ehrenamtlich die Bauleitung übernahm, und Łukasz Połomski.

Verhalten auf einem jüdischen Friedhof

  • Männer bedecken den Kopf.
  • Gehen Sie nur auf den Wegen und treten Sie nicht auf Gräber.
  • Berühren oder verrücken Sie keine Mazewot (Grabsteine).
  • Statt Blumen legt man nach jüdischem Brauch einen kleinen Stein auf die Mazewa.
  • Auf dem Friedhof wird nicht gegessen und nicht getrunken.
  • Am Schabbat (von Freitagabend bis Samstagabend) und an jüdischen Feiertagen besucht man keine Friedhöfe.
  • Nach dem Verlassen des Friedhofs wäscht man sich traditionell die Hände.