Führer zum Gedenkort
Czarny Dunajec
Menschen, keine Zahlen
Stiftung der Familie Popiela „Centrum“
Ein zentrales Denkmal mit 494 Namen, zwei Denkmäler auf Massengräbern und ein Lapidarium. Während der Pandemie wurden im kleinen Kreis alle 494 Namen verlesen, Zeile für Zeile.
Kurze Geschichte
Mit Hilfe von Spendern entstanden drei Denkmäler: ein zentrales Denkmal mit den 494 Namen der Opfer und zwei Denkmäler auf Massengräbern (weiße Mazewot). Vier Massengräber wurden gefunden und gesichert. Außerhalb des Friedhofs entdeckte Mazewot wurden restauriert.
An der Stelle, an der die Ruinen des Taharahauses gefunden wurden, entstand ein Lapidarium mit einer Menora der Erinnerung. Gemeinsam mit der Stiftung der Familie Nissenbaum wurde der Friedhof eingefriedet, Wege aus Sandstein wurden angelegt, Überwachung und Beleuchtung installiert.
Verhalten auf einem jüdischen Friedhof
- Männer bedecken den Kopf.
- Gehen Sie nur auf den Wegen und treten Sie nicht auf Gräber.
- Berühren oder verrücken Sie keine Mazewot (Grabsteine).
- Statt Blumen legt man nach jüdischem Brauch einen kleinen Stein auf die Mazewa.
- Auf dem Friedhof wird nicht gegessen und nicht getrunken.
- Am Schabbat (von Freitagabend bis Samstagabend) und an jüdischen Feiertagen besucht man keine Friedhöfe.
- Nach dem Verlassen des Friedhofs wäscht man sich traditionell die Hände.